Photovoltaik- und Windenergie II

    Die Zerstörung des Strommarktes durch dirigistische staatliche Eingriffe, hat zwischenzeitlich dessen vorrangige Funktion  - nämlich die, für wirtschaftliche Entscheidungen und Investitionen  die richtigen Signale zu liefern - so zerstört, dass innovative Lösungen, die für das Gelingen der "Energiewende" zumindest "physikalisch" zur  Verfügung stehen, aufgrund der durch das politische Eingreifen hervorgerufenen Fehlsteuerungssignale des Marktes,  nicht zum Ansatz kommen können. Drastisch ausgedrückt: Faktisch verhindert die Politik , gerade durch ihr Eingreifen in Form des EEG-Gesetzes damit selbst, dass die Energiewende gelingen könnte. Wir erläutern unter anderem dies in folgendem Beitrag.

 

      Dabei ist das Gelingen der Energiewende buchstäblich existentiell. für die Menschheit und damit auch für jeden einzelnen von uns. Die Anforderungen, die dabei nicht nur in technischer Sicht sondern buchstäblich auch moralisch an die Menschheit gestellt werden, sind enorm. Ich fürchte deshalb , dass die Menschheit bereits auf diesem Teilgebiet den Anforderungen auch nicht annähernd genügen wird, wobei weniger die technischen Möglichkeiten sondern eher die charakterlichen und moralischen Eigenschaften des "bösartigen Raubtier Mensch" die tiefere Ursache dafür sein dürften. Man betrachte nur realistisch und mit offenen Augen den Zustand unserer eigenen Gesellschaft, die reale Politik in Deutschland (nicht das in den Medien davon erzeugte Traumbild), die Spielregeln der realen globalen Macht -und Weltpolitik und unser -  von wenigen absoluten Machtmenschen, davon wohl  teilweise wahre Psychopathen - dominiertes und installiertes  Finanz- und Wirtschaftssystem.

Ich weiss, dass dies für die Mehrzahl der Menschen nicht vorstellbar ist und noch zum Thema Verschwörungstheorie gehört.

  

       Meine persönliche Befürchtung ist, dass die Menschheit den Anforderungen des anstehenden epochalen "Global Change" - der  fast gleichzeitig und auf ganz unterschiedlichen Ebenen stattfindet - am Ende nicht standhalten und erfolgreich bewältigen wird. Zu groß sind insbesondere die erkennbaren moralischen Defizite des "bösartigen Raubtier Mensch". Wer näher hinter die Kulissen blickt, merkt dabei auch unschwer, dass real nichts getan wird um die Brandherde dieser Erde einzudämmen oder beispielsweise die Erziehung in den Schulen weg vom Materialismus und der Gier nach immer mehr vordergründigem  Wohlstand tatsächlich in die andere Richtung zu lenken. Tatsächlich entsteht beispielsweise der Eindruck, dass bereits an vielen Stellen unseres Globus mutwillig Feuer gelegt wurde.

 

       Dabei  könnten wir, mit den technischen Möglichkeiten die uns zweifellos zur Verfügung stehen, immer noch ein sehr gutes und vor allem ein viel erfüllteres Leben führen, wenn wir nicht unter dem Zwang  eines immer auf weiteres Wirtschaftswachstum angewiesenen   Finanzsystems stehen würden. Dieses Grundproblem wird von der Politik noch nicht einmal  ansatzweise angesprochen, geschweige denn nach Lösungen gesucht und die Menschheit  auf eine tatsächlich  "alternativlose" Änderung der Lebensweise vorbereitet. 

 

      Ich schließe deshalb nicht einmal mehr aus, dass der Mensch sich bereits innerhalb der nächsten 200 Jahre weitgehend ausrotten wird und andere Lebensformen und Lebensweisen (man betrachte nur die Tierwelt oder vom modernen Menschen weitgehend ausgerottete und vernichtete indogene menschliche Lebensformen) zukünftig auf unserer Erde dominieren werden. Der heutige moderne Mensch wird dann von der Evolution als "Error" verbucht.

 

 

        Von Dritter Seite wurden wir freundlicherweise darauf aufmerksam gemacht, dass es in Deutschland bereits innovative technische Methoden gibt, die das Problem der fehlenden Energiespeicherung lösen könnten. Heute führen die enormen und sehr oft am Bedarf vorbei erzeugten Mengen dazu, dass es zeitweise nur möglich ist, das - jede Sekunde physikalisch geforderte - Gleichgewicht von Bedarf und Erzeugung durch Verschenken des teuren Stroms ins Ausland  herzustellen.

 

        Mit der Veredelung durch Pumpstrom Speicher Kraftwerke, die aber in der notwendigen Anzahl auch nicht annähernd zur Verfügung stehen, wäre ein großer Schritt zum Gelingen der Energiewende gemacht. Für den Bau der grossen Anzahl entsprechender Anlagen - in Form konventioneller Pumpspeicher-Kraftwerke - gibt es auch nicht annähernd die notwendigen  Standorte. Auch hier sind Innovationsschübe deshalb zwingend notwendig.

 

           Aber auch dies allein wird nicht genügen. Dazu ist weiter die Entwicklung und Anwendung zuverlässiger weiterer Techniken notwendig, die vereinfacht beschreibend als  "Energieassistenzsysteme" bezeichnet werden können.

 

    Mit einem neuartigen Konzept zur Realisierung der Speicherung entsprechend großer  Energiemengen auch über längee Zeiträume, in Form eines  „Heindlschen Lagenergiespeichers“,  wäre durch den Bau einer Demonstrationsanlage zunächst zu beweisen, dass sich die Idee technisch realisieren läßt.


 http://www.heindl-energy.com/

 

Wir haben diesen Hinweis aufgenommen und uns beispielhaft  das Konzept von „Heindl Energy“ näher angeschaut.

 

Im folgenden die Gedanken die uns dabei gekommen sind:


      Die technische Realisierung und Machbarkeit (aufgrund der sicherlich enormen technischen Herausforderungen bei der Abdichtung des Hydraulikstempels) und die wirtschaftlichen Kosten (als erster  Maßstab und Vergleich könnten dazu die Kosten von  herkömmlichen Speicherkraftwerken dienen, obwohl aufgrund der Dringlichkeit und der massiven Probleme bei der Realisierung des Gelingens der Energiewende, nicht unbedingt eine Konkurrenzsituation gegeben ist) können wir natürlich nicht beurteilen. Die physikalische Idee, Wasser sozusagen nur in der "Hdyraulikanlage", und als eigentlichen Lageenergiespeicher ein spezifisch deutlich schwereres Gestein (als Wasser)  „als Hebel“ zu benutzen, ist einfach und deshalb brilliant. Es hat zweifellos das von Heindl geschilderte Potential , im dicht besiedelten und vor allem fast „nur“ über Mittelgebirge verfügenden Deutschland,  die Standortsuche für eine hohe Anzahl zusätzlich notwendiger Speicherkraftwerke zu erleichtern. Dafür sprechen die gegenüber  herkömmlichen Speicherkraftwerken - insbesondere bei Realisierung hoher Speichervolumina kommt das innovative Konzept zum Tragen - deutlich geringer dimensionierten Bauwerke und die geringeren benötigten Wassermengen. Die Aufgabe besteht ja darin, die Erzeugung aus der hohen Zahl durch Sonne und Wind gesteuerten Solar- und Windstrom Erzeugung,  in eine am Bedarf orientierte Form zu veredeln. Es gibt eine Vielzahl von Gründen, weshalb  die beste und praktisch schon heute dazu zur Verfügung stehende Möglichkeit, die Veredelung der Energie durch  Pumpspeicher Kraftwerke ist. Damit könnte die notwendige Energiespeicherung, um den Ausgleich der von der Natur stochastisch bereitgestellten Energie und den Anforderungen des Bedarfs in Einklang zu bringen, technisch weitgehend gelöst werden.


     Nehmen wir für das notwendige weitere Vorgehen nun für einen Augenblick an, dass wir in der Stromwirtschaft faktisch nicht bereits eine weitgehend staatsdirigistisch gelenkte massivste Zentralwirtschaft verwirklicht haben, dann sehen wir für das weitere Vorgehen, nämlich den Bau eines Demonstrationkraftwerks nach dem Prinzip des "Heindleschen Lageenergiespeichers, grundsätzlich folgende Möglichkeiten:


  • in einer zunächst kleineren Steuerzentrale, wird die kombinierte Erzeugung eines Bündels an Windenergie Leistung (möglicher Weise auch Strom aus Photovoltaik Anlagen) und eines - in Bezug auf Leistung (möglicherweise mit einer Pumpleistung, die das Mehrfache der Turbinenleistung beträgt) und Speichervolumen optimierten Auslegung - „Lage Energie Pumpspeicher Krafwerks“ auf die tatsächlichen Erfordernisse der Stromversorgung  koordiniert. Diese Kombination von unterschiedlichen Erzeugungseinheiten wäre zweifellos in der Lage, auf dem Energiemarkt entprechend veredelte Energie anzubieten. Der Vergleichsmaßstab damit wäre (im Idealfall), die bisher von der Stromwirtschaft - durch die Kombination von herkömmlichen Speicherkraftwerken im Zusamenwirken mit den unterschiedlichen Kraftwerksqualitäten der thermischen Kraftwerke (Grundleistung, Mittelleistung, Spitzenleistung, Reserveleistung, Regelleistung) – für die Öffentlichkeit zur Verfügung gestellte und in der Realität auch benötigte Bereitstellungsqualität (ergänzt durch sinnvolle Maßnahmen eines Smart-Grid, auf der Netz- und Verbraucherseite). Ob im ersten Schritt nur eine der oben aufgeführten Bereitstellungsqualitäten durch die „kombinierte Erzeugung aus Lage-/Windenergie“ das Ziel wäre, würde sich zweifellos bei der konkreten Auslegung der Anlage an den Bedürfnissen des Marktes und der Stromwirtschaft ergeben.

Die Projektierung und insbesondere die konkrete Auslegung einer solchen Anlage sollte deshalb sinnvollerweise in Zusammenarbeit mit den Stromversorgungs Unternehmen erfolgen.


  • Eine andere Möglichkeit wäre, ein solches Demonstrations Kraftwerk von vorneherein unter der Regie eines Stromversorgungs Unternehmens zu realisieren und zu betreiben. Dies hätte den Vorteil, dass das Lageenergie Kraftwerk aus Sicht des Gesamtsystems einfacher in die Netzregelung und die Einsatzdisposition eingebunden werden könnte, selbstverständlich unter der Voraussetzung, dass bereits ein solches Demonstrationkraftwerk für die Bereitstellung von Regelenergie (Primär, Sekundär,Tertiär) ausgelegt würde.


Nach der in unserem vorhergehenden Artikel geschilderten Situation  Photovoltaik und Windenergie I , ist die Realität der Stromversorgung Deutschlands durch ein zwar notwendiges (wir deuten am Ende noch an, wie ein anderer Weg hätte praktisch aussehen können), aber leider in Bezug auf das Gelingen der Energiewende völlig kontraproduktives staatliches  Eingreifen (da bestimmt durch sachfremde und allein durch kurzfristige politische Machtüberlegungen dominiert) , nicht in der Lage, diesen Weg zu gehen.

 

         Wir haben faktisch auf dem vokswirtschaftlichen Teilgebiet der Stromwirtschaft, zwischenzeitlich eine massivst politisch beeinflusste und zentral geführte dirigistische Planwirtschaft, wobei aus kurzsichtigen politischen Machtüberlegungen, leider die völlig falschen gesetzlichen Instrumente angewendet worden sind. Bedauerlicherweise hat auch insbesondere die "Volkswirtschaftliche Wissenschaft und Lehre"  hier nach unserer Meinung bei der Beratung der Politik völlig versagt, da es ihr offensichtlich nicht gelungen ist, die Politik von diesem eigentlich einfach zu erkennenden Irrweg für das Gelingen der Energiewende abzubringen. Dies hat - von Öffentlichkeit, Medien und Wissenschaft auch bis jetzt fast durchweg nicht thematisiert - die bedauerliche und höchst negative Folge, dass der Markt - durch immer massivere Eingriffe, Manipulationen und Verzerrungen - heute absolut nicht mehr in der Lage ist, seine eigentliche Aufgabe zu erfüllen. Die besteht nämlich darin, für die wirtschaftlichen Entscheidungen und Investitionen über die sich bildenden Marktpreise die richtigen Signale zu liefern. Die Folge ist, dass es am Wirtschaftsstandort Deutschland zu massivsten Fehlallokationen bereits kam und ein Ende dieses Geschehens nicht abzusehen ist. Wir sehen gerade dadurch in der Konsequenz sogar den Wirtschaftsstandort Deutschland in der heutigen Stärke und Form massivst gefährdet.


     Für persönlich noch schlimmer aber halten wir, dass damit die Innovationskraft der Forschung und der Unternehmen in Deutschland – eine der ursprünglichen Stärken Deutschlands - buchstäblich abgewürgt wird. Damit dürften leider auch glänzende Ideen – wie es nach unserem ersten und sicher nur flüchtigen Blick das Heindlsche Lageenergie Pumpspeicher-Kraftwerk sein könnte, – in Deutschland (möglicherweise auf grund der politischen Situation auch in der gesamten Europäischen Union) auf absehbare Zeit leider keine Chance zur Verwirklichung bekommen.


    Gleichzeitig führt die Situation in Deutschland in den Köpfen der Menschen zu der sich immer mehr verfestigenden Haltung, dass sich Innovation, Fleiß und Mut zum Risiko - angesichts der derzeitigen politischen und gesellschaftlichen Realitäten - offensichtlich nicht auszahlen. Das ist für unsere Zukunft ein  wahrhaft verheerendes Signal.


      Lediglich noch am Rande der Hinweis, dass durch die beschriebenen Markteingriffe bei den Unmengen an Zwangseinspeisungen – die wohl mit sogenannten „Schattenpreisen“ in der Gegend von 0 cent/KWh bei der täglichen Bereitstellungsplanung zu berücksichtigen sind – nach unserer starken Vermutung wohl auch bereits bei den vorhandenen Speichern eine vernünftige Wochen-, Monats- und Jahressystemführung immer problematischer werden lassen und selbst der Betrieb dieser Anlagen, aufgrund der massivsten politischen Eingriffe, kaum mehr wirtschaftlich vorzunehmen ist. Einen Hinweis dafür liefert unter anderem der Verfall der Aktien der Österreichischen Verbund ( als Betreiber einer Vielzahl von herkömmlichen „Alpinen Speicher-Kraftwerken“) in den letzten Jahren. Wir vermuten dazu - dass auf Grund der massiven dirigistischen politischen Eingriffe in den Markt und der dadurch hervorgerufenen enormen Fehlsteuerung des Marktes – zwischenzeitlich wohl auch bereits die bereits vorhandenen alpinen Speicher Kraftwerke nur noch sehr eingeschränkt wirtschaftlich genutzt werden können.


      Damit haben wir die zutiefst absurde Situation, dass für die Energiewende gerade die für ein Gelingen prädestinierten Kraftwerke zwischenzeitlich schon in ihrem Bestand durch die aktuelle Politik massivst gefährdet sind. An einen weiteren Ausbau der Speicherkraftwerke – und damit auch eine Chance für den höchst innovativen Heindlschen Schwerekraftspeicher – ist deshalb in nächster Zeit wohl nicht zu denken. Die Stromversorgungsunternehmen sind, nach unserer Einschätzung, derzeit einfach nicht in der Lage, das Wagnis der Investition in weitere Pumpspeicherkraftwerke  einzugehen. Der Grund ist in der geschilderten Situation zu suchen, nämlich,  dass wegen  des staatlichen Dirgismus der Strommarkt  völlig verzerrt ist und dieser deshalb völlig falsche  Marktsignale liefert.Eine entsprechende Änderung der,  in den Auswirkungen absurden und schädlichen Vorgehensweise für den Wirtschaftsstandort Deutschland, ist , nach den gemachten Erfahrungen, von der Politik leider mit höchster Sicherheit nicht zu erwarten. Deshalb wird sich wohl auch nichts an der traurigen Realität ändern, die zu hohen Kosten absolut am Bedarf vorbei produzierte Energie aus Wind- und Solarkraftwerken, lieber an das Ausland zu verschenken. Aus Sicht der Unternehmen ist dies leider die derzeit wirtschaftlichste Lösung (im Sinne des kleineren Übels) . Eine traurige Bilanz für die reale Energiepolitik der Deutschen Regierung, die dabei ist, durch ihre kurzfristige und vor allem an der Machterhaltung  orientierten Vorgehensweise, unser aller Zukunft aufs Spiel zu setzen.

         Dies um so mehr, als auch für die Verbraucher und den Bürger durch diese Politik die völlig falschen Zeichen gesetzt werden, indem dieser in der Erwartung gestärkt wird, dass die Politik alles notwendige getan hat, um ihm das gewohnte  bisherige reine Konsumieren auch weiterhin zu ermöglichen (hier schliesst sich im übrigen auch der Kreis zum Zinseszins Schuldgeld System, das genau auf dieses weitere Konsumieren zwingend angewiesen ist).

 

     Von einem exzellenten Fachmann wurde mir in diesem Zusammenhang wörtliche mitgeteilt: " Das bisherige reine Konsumieren passt zukünftig keineswegs mehr. Wir alle müssen eine Mitverantwortung für die Infrastrukturen übernehmen, von deren Funktionieren die ständige Bereitschaft des "Lebensmittels" Energie abhängt. Sonst ist das Leben wie in einem (Strom-) Schlaraffenland zu Ende, auch wenn weiterhin der Strom aus der Steckdose kommt". Des weiteren führte er aus:  "Für unser aller Überleben gibt es keine Alternative als die, rechtzeitig den Umstieg zu schaffen. Das ist keine Frage der Wirtschaftlichkeit, sondern die des Überlebens unserer ganzen Gesellschaft, wie von uns selbst. Wir tragen durch unser Tun auch Verantwortung für unsere Nachkommen. Ein "Zurückfahren" der Sicherheit der Netze ist nicht im Entferntesten eine Lösung." 

 

Dem ist von mir absolut nichts hinzuzufügen!


       Da wir ziemlich sicher sind und wir uns auch nicht vorstellen können, dass die Entscheidungsträger der Deutschen Politik (einschliesslich der gesamten Beraterstäbe und der wissenschaftlichen Institute) die geschilderte Situation nicht genau kennen und ihnen diese zweifellos bewußt sein muss, stellt sich für uns abschliessend nur noch die abgrundtiefe und ernste Frage:

 

             Welche Motive stehen tatsächlich hinter dem Vorgehen der Politik, die zwar die richtigen Ziele plakativ benennt und dafür auch massiv politisches Marketing und Werbung betreibt, tatsächlich aber nach unseren Ausführungen dazu einen völlig falschen Weg eingeschlagen hat und möglicherweise diese Politik mit einer ganz anderen Zielstellung betreibt, die vor uns noch verborgen gehalten wird.?

 

 

Noch die versprochene ergänzende Anmerkung dazu, wie die Energiewende statt dessen hätte besser angegangen werden können  und eigentlich auch müssen, wenn es tatsächlich ernst gemeint ist:

 

 Die Förderung von Bau und Betrieb von Solar- und Windenergie, hätte einfach durch entsprechende direkte massive Bezuschussung aus Steuergeldern erfolgen müssen. Der Solar- und Windenergie wäre es auch dadurch wirtschaftlich möglich geworden, ihre Energie zu konkurrenzfähigen Preisen im Markt anzubieten und sich durchzusetzen. Entscheidend ist, dass durch eine solche von vorneherein andere Vorgehensweise, die von uns geschilderten massiven Eingriffe in den Markt und die dadurch hervorgerufenen Fehlsteuerungen - die im schlimmsten Fall zu einem Scheitern der Energiewende führen können .- weitgehend vermieden werden können. Eine tatsächlich verantwortungsvolle Politik und eine nicht an der blossen pseudo-wissenschaftlichen Verbrämung mitwirkende Wissenschaft, hätten dieses "Ein-mal Eins" Wissen der Gesetze der Marktwirtschaft berücksichtigen müssen. Dieser schwere handwerkliche Fehler  führt nun in der Praxis dazu, dass die Energiewende - durch die dadurch hervorgerufenen schwersten Marktstörungen - von den Auswirkungen der politischen Fehlgriffe  selbst torpediert wird.

        Das ist aber alles keine Überraschung sondern war auch schon damals vorhersehbar. Zur Beseitigung dieses Manko nicht auszuschliessende zukünftige sogenannte  "Korrekturmassnahmen"  der Politik, werden das Chaos der Fehlsteuerungen ggf. nur noch vergrößern, da alle solche Zwangsmaßnahmen nach aller Erfahrung bereits nach wenigen Jahren wiederum zu gravierenden Auswüchsen und Fehlentwicklungen an anderer Stelle führen werden: "Was man einmal anfängt muss man weiter treiben, bis zum bitteren Ende für uns."

 

     Dabei war wohl das einzige Motiv der Politik, den jetzigen Weg zu wählen: 

der kurzfristige persönliche Machterhalt.

 

          Nur deshalb wurden die Kosten der notwendigen Maßnahmen von sofort für den Wähler sichtbar werdenden höheren Steuern auf die Stromversorgungs Unternehmen und damit letztlich auf die Stromkunden abgewälzt. DerVorgang konnte dadurch verschleiert, die Folgen verzögert und damit der Ursache nicht mehr direkt zuordenbar gemacht werden.

         Ebenfalls wichtig: durch Kampagnen in den Medien konnte relativ einfach für die breite Masse "ein Schuldiger" (die Stromversorgungsunternehmen) für die höheren Kosten mit Erfolg in der Öffentlichkeit präsentiert werden.

      Für den kleinen Bürger ist es im Grunde jedoch egal, in welcher Form - ob über direkte Steuern oder Stromkosten - er die Belastung schließlich trägt. Gleichzeitig wurden - durch  die gesetzlich geschaffenen Instrumente der Zwangseinspeisung zu hohen Preisen - angesichts der Dimensionen des so eingespeisten Stroms, die Marktgesetze völlig ausgehebelt und die vorher geschilderte absurde Situation billigend und bewußt in Kauf genommen.

 

 


Unsere Ausführungen möchten wir mit den Worten der amerikanischen Philosophin Ayn Rand beenden , die wir - aus den gleichen und wohl naheliegenden Gründen -  auch an das Ende unseres Buches gesetzt haben:

 


„ Wenn Du merkst, daß ein Handel nicht durch Zustimmung sondern durch Zwang zustande kommt, wenn Du erkennen musst, daß du, um zu produzieren, eine Erlaubnis von Menschen bekommen mußt, die nichts produzieren, wenn Du siehst, daß Geld zu denen fließt, die nicht mit Waren handeln, sondern diese nur für sich ausnutzen, wenn Du feststellst, daß manche Menschen durch Gaunereien und bezogene Vergünstigungen viel reicher werden als durch ehrliche Arbeit und die Gesetze dich nicht vor Machenschaften schützen, die Gesetze sie aber vor dir schützen, wenn du siehst, daß Korruption belohnt wird und Ehrlichkeit nur zur Selbstaufopferung führt, dann merkst Du vielleicht, daß deine Gesellschaft zum Scheitern verurteilt ist."