Grundsätzliches Wissen über das derzeit global installierte Finanzsystem

Lokalität: "Im Herzen " des wunderschönen  Oberschwabens.

am 17.11.2013

 

 

Unser global installiertes Finanzsystem ist ein Zinses-Zins Schuldgeld System .

 

Das Blut unseres Finanzsystems ist das zirkulierende Geld (nur Banknoten sind im eigentlichen Sinne "Geld") bzw. das Giralgeld. Es wird geschaffen, indem ein Investor für Errichtung und Unterhaltung seiner Produktionsmittel Geld von der Bank aufnimmt (also Schulden macht und dadurch Geld geschaffen wird, das in den Finanzkreislauf kommt), in der Erwartung durch den Verkauf seiner produzierten Güter seinen Kredit incl. der zusätzlich anfallenden Schulden zu tilgen. Die kreditgebende Bank erschafft diesen Kredit im wesentlichen durch einen reinen Buchungsvorgang in ihrer Bilanz (man könnte auch sagen: Giralgeld geschaffen aus Luft, gedeckt allein durch die Arbeitskraft des Kreditnehmers) und macht eine Gegenbuchung im Guthaben Konto des Gläubigers. Das ist im Grunde schon das ganze Geheimnis der Geldschaffung. Wenn anstelle eines Kreditnehmers der Staat sich entsprechend verschuldet, ist der Bürger und Steuerzahler der natürliche Bürge für die Staatschulden, ohne gefragt zu werden oder über die Konsequenzen näher aufgeklärt zu werden.

 

Durch Bezahlung von Kredit und Zinsen verschwindet dieses Giralgeld zunächst wieder (die Bank macht bei Rückzahlung des Kredits einfach eine entsprechende Ausbuchung/Gegenbuchung).Für den Kauf der Waren muss aber zwangsläufig an anderer Stelle in der Summe aller "Marktteilnehmer"  (einige davon haben Guthaben,andere Schulden. Systembedingt und streng mathematisch gilt aber: Summe aller Schulden = Summe aller Guthaben im System ) eine entsprechende Verschuldung eingegangen werden.Schuldgeld bedeutet also, dass es ohne Schulden auch kein Geld gibt und System bedingt nur soviel Geld vorhanden ist wie es in der Summe Schulden und damit auch Guthaben gibt.

 

Des weiteren ist das derzeitige FinanzSystem ein Zinses-Zins System. Die Verschuldung des System wächst in Form einer geometrischen Reihe (z.B 100,110,121,133,146..) mathematisch zwangsläufig an. Es ist allgemein bekannt, was mit Zinses-Zins Systemen (es ist ein in der Höhe der Verschuldung mathematisch exponentiell wachsendes System, ein wahrhaft ganz hinterhältiger und letztlich äusserst dramatisch wachsender Verlauf. In der Natur gibt es zahllose Beispiele für exponentielle Entwicklungen: Denken Sie z.B. an die Vermehrung des Cholera Bazillus, der ohne schwerste medikamentöse Eingriffe in kürzester Zeit eine absolut dramatische Entwicklung nimmt und letztlich erst dann kollabiert, wenn er durch Zerstörung seines "Wirtskörpers" auch seine eigene Lebensgrundlage zerstört hat) geschichtlich schon unzählige Male geschehen ist  und mathematisch zwangsläufig immer passieren muss. Jedes gestartete Schneeballsystem findet sein natürliches Ende und muß früher oder später zusammenbrechen. Wohl aus diesem Grund ist  nach dem BGB der Zinses-Zins eigentlich verboten und soll bei Krediten nur eine absolute Ausnahme darstellen. Die Praxis ist jedoch eine andere, die Ausnahme wurde faktisch zur Regel gemacht. (Warum und auf wessen Einfluss?). Dies kann jeder bei seinem Kreditvertrag mit seiner Hausbank unschwer feststellen.Er wird Lachstürme ernten, wenn er in Bezug auf das BGB für seinen Kredit lineare oder einfache Zinsen fordern würde.(auf den nicht stichhaltigen und in der Gesamtbedeutung fast vernachlässigbaren Punkt, dass er für Sparguthaben ja auch Zinseszins bekommt, kann ich hier nicht eingehen, erläutere das Warum und Weshalb aber ausführlichst in meinem Buch). Diese Praxis hat nun aber zur Konsequenz, dass im Finanzsystem die Summe der Schulden aus mathematischen Gründen und damit zwangsläufig und System immanent  exponentiell anwachsen muss, um das System (um es böse auszudrücken könnte man es auch vornehm als "Ponzi Sytem" oder volkstümlich einfach als Schneeballsystem bezeichnen.

 

Mit diesem System müssen wir uns abfinden bis zum natürlichen Ende des Systems. Bei einer galoppierenden und durchgehenden Kutsche ist ein Wechsel der Pferde unmöglich. Es bleibt uns kleinen Leuten deshalb nur, dieses Finanzsystem und die dazu gehörige Finanzmathematik weitgehend selbst zu verstehen und notfalls auch die dazu notwendigen Basiskenntnisse elementarer Mathematik zu erlernen. Es ist niemand daran interessiert, dass wir das Finanzsystem und dessen mathematisch zwangsläufige Auswirkungen verstehen. Wir müssen uns schon selbst darum kümmern.

 

Daß wieder einmal in der Geschichte eine Wirtschaft (und diesmal "global",wobei es dafür tatsächlich gute Gründe gibt: "mit Speck fängt man Mäuse", mehr dazu auch im Buch) auf Zinseszins basiert, ist aber kein Naturgesetz  und damit auch nicht Gott gegeben. 

 

Menschen sind von Natur aus mehr oder weniger gierig und machthungrig. Es gibt wohl unterschiedliche Ausprägungen und auch einzelne positive Ausnahmen davon. Es gibt aber  wohl auch negative Ausreisser in Form von Psychopathen, die tatsächlich innerlich völlig kalt gegenüber dem Leiden der anderen Menschen oder auch der übrigen Schöpfung sind. Sie besitzen keinerlei Empathie für andere und sind nur an der Ausweitung und dem Erhalt ihrer eigenen Macht interessiert. Die Psychologie kann wohl bestätigen, dass diese Menschen sehr oft nach aussen ein gefälliges und sympathisches Auftreten haben und ihre fehlende Empathie gut vor den anderen verbergen können, tatsächlich aber völlig kalte Machtmenschen sind.

 

 

 

Es gibt wohl sehr viele Menschen,  die dies als "abstruse Verschwörungstheorien" abtun. Damit muss und kann ich leben. Für mich ist mit meiner praktischen Lebenserfahrung und dem (sicher nicht automatisch) damit verbundenen Wissen aber alles andere "zutiefst naiv". Und es ist leider geschichtlich wohl so, dass die Menschen immer wieder vergessen, dass die Bewahrung von Freiheit und Demokratie den persönlichen Einsatz und die Wachsamkeit jedes einzelnen Mitgliedes einer Gesellschaft erfordert. Wie lautet ein bemerkenswerter Satz: "Wer in der Demokratie schläft, wacht eben in der Diktatur auf!"

 

Die gesamte Menschheit ist derzeit vermutlich am Beginn eines bereits begonnenen globalen Umbruchs gewaltigster Dimension. Und niemand kann sagen wie sich dieser Prozess entwickeln wird und was er letztlich für die Menschheit bedeutet oder für uns persönlich bedeutet.

 

.Dabei geht es um weit wichtigere Dinge als die Wahrung unseres Wohlstands. Wir laufen Gefahr, dass die Horror Visionen von "Orwell 1984"  - angesichts der heutigen technischen Möglichkeiten und der Noch Naivität der überwiegenden Mehrzahl der Menschen - bei weitem übertroffen werden. Ich habe sogar die Sorge, dass wir den "Point of no return" für die Menschheit in vielerlei Hinsicht bereits überschritten haben. Noch wäre ein Umsteuern möglich in dem Sinne, den notwendigen Anpassungsprozess nicht katastrophal, sondern einigermassen human ablaufen zu lassen. 

 

Letztlich sind dabei wir als Wähler und Bürger selbst schuld daran, wenn es völlig anders kommt.

 

Der Überbringer der Wahrheit wurde vom Volk schon immer  "buchstäblich geköpft und den Löwen zum Frass" und dem Publikum " zur Unterhaltung vorgeführt".

 

Der notwendigen Änderung eines auf einem Zinseszins Schuldgeld Systems beruhenden Finanzsystems als Basis allen Wirtschaftens, kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Ein Finanzsystem das andauerndes, ewiges Wachstum in der realen Wirtschaft zwingend für seine Stabilität benötigt (und trotz andauerndem Wirtschaftswachstum - also eigentlich Wohlstandsvermehrung - ist festzustellen, dass bei den normalen Menschen immer weniger verbleibt) kann in einer begrenzten Welt (Endlichkeit aller Ressourcen, Umweltverschmutzung, Zerstörung der Natur) nur zum Crash führen. Die Menschen des "reichen" Westen könnten mit höchstens 50% des derzeitigen Reichtums und ohne Wirtschaftswachstum bei einem anders gearteten Finanzsystem immer noch ein erfülltes und gutes Leben führen.

 

 

Mir liegt daran ausdrücklich zu betonen, dass insbesondere die Vertreter der lokalen Banken

genauso wenig (oder genauso viel) persönliche Schuld tragen wie wir alle. Wir alle haben von den positiven Wirkungen der Droge Zinseszins in den vorhergehenden Jahrzehnten genauso mit profitiert und müssen nun eben alle dafür in naher oder etwas fernerer Zukunft die Zeche für unseren "Tiefschlaf" bezahlen. Die Vertreter der lokalen Banken die ich persönlich kenne, sind durchweg freundliche, hilfsbereite und verantwortungsbewußte Menschen.

 

Dagegen empfinde ich als wesentlich schlimmer die eigene Verantwortung auch durch meinen persönlichen Tiefschlaf der letzten Jahrzehnte (wenn auch noch kleiner als ein "Muckeseckele") an den unübersehbaren negativen Auswirkungen auf unseren Globus und auf viele andere Völker und Nationen dieser Erde, die wir über den Mechanismus unseres  Zinseszins Raubtierkapitalismus  den Großteil der Zeche unseres "Noch Aasens, in manchmal kaum mehr zu ertragenden Auswüchsen, des materiellem Wohlstand.

 

Ich denke dass wir dazu  als Gesellschaft zur Verantwortung gezogen werden. Ein persönlicher Ausstieg aus dem System ist aber unmöglich und bringt nichts, ausser gravierenden persönlichen Nachteilen. Damit bleibt nur festzuhalten, dass das System noch eine weitere ganz wesentliche Eigenschaft hat: 

Es korrumpiert uns alle!! die wir in diesem und mit diesem System leben gründlichst. Auch aus diesem Grund  wird und kann ein freiwilliger und vorzeitiger Ausstieg aus dem System nie erfolgen. Es wird so enden, wie es zwangsläufig und unabwendbar enden muß.

 

Die Älteren unter uns, und der Verfasser gehört dieser Spezies an, kennen das Sprichwort: "Nur Narren und Kinder sagen die Wahrheit!".

 

Ich möchte diesen Spruch wie folgt ergänzen: ".... und wir Älteren haben im Interesse der kommenden Generationen und im Interesse unseres verletzlichen wunderbaren blauen Planeten Erde sogar die Verpflichtung, diese  Wahrheit auszusprechen (auch wenn wir möglicherweise "nur glauben", einen Teil dieser Wahrheit zu kennen). Wir müssen es dabei auch ertragen, wenn wir dafür von einigen oder vielen als Narren bezeichnet werden."


Dass wir uns dabei immer streng an Recht und Gesetze halten, niemanden dabei beleidigen oder herabwürdigen und allen Menschen mit Offenheit und Toleranz begegnen, ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Und ich bin auch der Überzeugung, dass ich mich mit meinen Äusserungen immer voll im Rahmen der entsprechenden Ausübung meiner demokratischen Grundrechte auf freie Meinungsäusserung bewege. Ich habe die feste Hoffnung und eine nicht so ganz starke Überzeugung, dass diese demokratischen Rechte auch morgen noch uneingeschränkt ausgeübt werden können.